Sitzschalen

Sitzschalen in Rollstühlen ermöglichen den Patienten ein schmerzfreies und entspanntes Sitzen.

 

Was heisst "normal sitzen"? Still und bewegungslos sitzen ist unphysiologisch und erfordert viel Kraft. Auch das aufrechte Sitzen ohne Abstützung ist keine Ruheposition und kann nur für kurze Zeit eingehalten werden. In der Regel wird durch Rumpf-, Kopf- oder Gliedmassenverlagerung der Schwerpunkt des Körpers ständig verändert und dadurch eine wechselnde Belastung von Muskulatur und Gelenken erreicht. Diese dauernde Bewegung ist eine natürliche Erscheinung.

 

Das Sitzen für den Nichtbehinderten ist somit unproblematisch. Entweder wechselt er seine Position auf dem Stuhl oder er setzt sich in einen bequemeren Stuhl. Für einen nicht gehfähigen Patienten, der an einen Rollstuhl gebunden ist, sind die ständigen Veränderungen der Körperhaltung oft nur beschränkt möglich oder sogar unmöglich. Die einzige Stellungsveränderung, die oft beobachtet wird, ist das Zurückkippen und ventrale Rutschen des Beckens. Die Folgen eines zu grossen Sitzwinkels, Dekubitusgeschwüre am Sacrum, sie sind vielfach auf die falsche Sitzhaltung zurück zu führen.

 

Deshalb soll eine symmetrische und physiologische Haltung in der Basis des Beckens angestrebt werden. Durch die Sitzschale soll der Behinderte Aktivitäten ausführen können, sollen Deformitäten am Skelett korrigiert und eine maximale Entspannung der Muskulatur ermöglicht werden.

 

Ortho-Reha-Versorgung

Sitzschale nach Mass

Sitzkissen nach Vakuumabdruck
mit Antidekubitus-Polsterung

Reha-Buggy mit Sitzschale